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Neuer Ortsbrandmeister und neues Fahrzeug in Blexen

Am 06.05.2017 war eine ganze Menge los in Blexen. Als erstes kamen die Kameraden aus Blexen zusammen, um einen Nachfolger für Ihren scheidenden Ortsbrandmeister Thomas Reumann zu finden. Die Wahl fiel auf Knuth van Loh, der im Juni 2017 das Amt des Ortsbrandmeisters von Thomas Reumann übernimmt.

Im Anschluss an die Wahl, wurde das neue Fahrzeug der Blexer Ortswehr offiziell in Dienst gestellt und der Ortswehr übergeben. Das neue Fahrzeug, ein Mittleres Löschfahrzeug der Firma Schlingmann auf MAN Fahrgestell, ersetzt ein 28 Jahre altes Löschgruppenfahrzeug 8. Das Fahrzeug verfügt über eine Staffelbesatzung ( 6 Mann Besatzung ), aber gleichzeitig führt es Einsatzmittel für eine Gruppe ( 9 Mann ) mit sich.

In einer feierlichen Runde wurde das Fahrzeug vom Bürgermeister der Stadt Nordenham, Carsten Seyfarth, an den Ortsbrandmeister Thomas Reumann übergeben. Der Ortsbrandmeister dankte der Stadt und dem Stadtbrandmeister für die Anschaffung des Fahrzeuges und übergab den Schlüssel an den stellvertretenden Gerätewart, Andreas Meißner, der Blexer Ortswehr. Auch der Stadtbrandmeister richtete ein paar Worte an die Ortswehr und stellte klar, dass es nicht selbstverständlich sei solche gut ausgerüsteten Fahrzeuge kaufen zu können. Sein Dank ging an den Bürgermeister und den Rat der Stadt Nordenham.

Als besonderes Highlight bekam Thomas Reumann die Verdienstmedaille der Feuerwehrverbandes Wesermarsch e.V. vom Stadtbrandmeister überreicht. Ralf Hoyer dankte damit für die 12 Jahre, die Reumann die Blexer Kameraden leitete, und wünschte ihm weiterhin alles Gute für seine Zukunft.

Die Stadtfeuerwehr Nordenham wünscht den Blexer Kameraden, dass sie immer gesund von Ihren Einsätzen mit dem neuen MLF zu Ihrer Wache zurückkehren.

 SchlüsselübergabeVerdienstmedaillie

Kinderfeuerwehr erkundet die FTZ in Brake

Am 15. März 2017 machten wir einen Ausflug der besonderen Art. Wir fuhren in die feuerwehrtechnische Zentrale nach Brake!

Die Feuerräuber waren genauso aufgeregt wie wir Betreuer, denn es war das erste Mal, dass wir dieses Ausflugsziel zusammen ansteuerten. In Brake angekommen wurden wir direkt herzlich empfangen und durften uns alles anschauen. Vom großen Wechsellader- Abrollbehälter für Atemschutz über die Einsatzküche für große Einsätze, den riesigen Bus für die Einsatzleitung, bis hin zur Schlauchwasch- und Prüfanlage und der Waschmaschinen für die Einsatzkleidung wurde uns alles genauestens gezeigt und erklärt. Auch die Atemschutzwerkstatt durften wir unter die Lupe nehmen.

Doch noch nicht genug! Das Highlight unseres Ausfluges kam natürlich zum Schluss! Wir kletterten unter realen Bedingungen bei Dunkelheit durch die Atemschutzübungsstrecke und durften so erleben, was ein echter Feuerwehrmann im Einsatz durchstehen muss. 

Völlig erschöpft aber überglücklich traten wir nach diesem aufregenden Ausflug den Rückweg an. Sollte es nach den Feuerräubern gehen, müssten wir wohl jeden Dienst in die Atemschutzübungsstrecke verlegen....

 

 

 

Viel Alarm in Nordenham

Am Freitag den 31.03.2017 war ganz schön was los in Nordenham. Die Ortsfeuerwehr Nordenham wurde gegen 16:00 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage auf dem Werk der Premium Aerotec gerufen. Nach Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte aus Nordenham, wurde schnell klar, dass es sich um eine geheime Übung handelt. Erstes Szenario war ein Hallenbrand auf dem Werksgelände, mit ausgefallener Wasserversorgung auf dem Werk. Somit wurden schnell die Fachzüge 1 und 2 der Kreisfeuerwehrbereitschaft alarmiert. Der Fachzug 1 hat die Aufgabe der Wasserförderung und der Fachzug 2 ist für den Wassertransport zuständig. Die Kräfte vom Zug 1 werden aus den Ortsfeuerwehren der Stadt Nordenham gestellt und der Fachzug 2 kommt aus den Ortswehren der Feuerwehr Elsfleth.  Die Drehleiter aus Nordenham übernahm mit Hilfe der Werkfeuerwehr Premium Aerotec die Brandbekämpfung des Hallenbrandes. Das Szenario sah vor, dass keine Personen mehr in den Hallen waren und somit wurde die Brandbekämpfung nur von Außen durchgeführt. Plötzlich kam noch ein zweites überraschendes Szenario auf. Im Gefahrstofflager des Werkes stand plötzlich eine unklare Lage an. Die Besatzung des Tanklöschfahrzeuges aus Nordenham übernahm die Erkundung der Lage und stellte fest, dass die Sprinkleranlage des Lagers ebenfalls nicht mehr funktionierte. Schnell musste die Anlage über die externe Wasserversorgung von Außen eingespeist werden. Zwischenzeitlich wurden auch noch die Nachrichtengruppe der Feuerwehr Nordenham, sowie die technische Einsatzleitung der Kreisfeuerwehr Wesermarsch alarmiert. Diese beiden Einheiten stellen nach Eintreffen den kompletten Funkverkehr an der Einsatzstelle sicher. Nachdem die Fachzüge 1 und 2 sich gesammelt hatten und an Ihren Sammelpunkten eigetroffen waren (Zug 1 Sammelpunkt Feuerwache Nordenham und Zug 2 Gewerbegebiet Wesertunnel) wurden diese nacheinander zur Einsatzstelle abgerufen. Der Zug 1 wurde beauftrag einige Feuerlöschbrunnen auf dem Werk anzupumpen und somit die Wasserversorgung aufrecht zu erhalten. Unterstützt wurde der Zug von Fahrzeugen aus Esenhamm, Phiesewarden und Einswarden. Ebenso wurde mittels des Schlauchwagens begonnen, erste Schlauchleitungen zum Wassertransport auszulegen. Der Zug 2 begann mit dem Auslegen weiterer Schlauchleitungen und dem Aufbau von faltbaren Wasserbehältern zum Bereitstellen von Löschwasser. Als gegen 19 Uhr das Ende der Übung angesagt wurde, begann das „große Aufräumen“. Um 20:00 Uhr waren die Gerätschaften und Schläuche wieder verstaut und es wurde eine gemeinsame Stärkung von der Küchenbereitschaft der Kreisfeuerwehr Wesermarsch zu sich genommen.  Danach mussten die Kräfte noch in der Feuerwehrtechnischen Zentrale Brake neue Schläuche und Gerätschaften aufnehmen und somit waren alle gegen 23.00 Uhr wieder einsatzbereit in Ihren Feuewehrgerätehäusern angekommen. Die Übungsleitung und Führungskräfte waren sich einig, dass die Übung erfolgreich abgelaufen ist und die Zusammenarbeit der einzelnen Abteilungen sehr gut funktioniert hat. Im Einsatz waren ca. 130 Feuerwehrleute aus dem gesamten Landkreis Wesermarsch mit ca. 20 Feuerwehrfahrzeugen. Diese Kräfte verlegten über 4000 m Schlauch und pumpten mehrere tausend Liter Wasser über das Werksgelände.

 

Stadtgebiet Nordenham mit Feuerwehrgerätehäusern

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