Geschichte

Obwohl die Gemeinde Atens schon seit 1877 eine Pflichtfeuerwehr hatte, kam es erst 1904 zum ersten Mal zur Gründung einer freiwilligen Steigerabteilung. Diese wurde der Pflichtfeuerwehr zugeordnet. Da dies nur eine Übergangslösung sein konnte, wurde am 13.01.1905 dann die Freiwillige Turnerfeuerwehr gegründet.

18. Dezember 1904
Wörtlicher Bericht aus der Butjadinger Zeitung:
Der Feuerwehr-Steigerturm an der Dasstraße (jetzt Jahnstraße) ist einem argem Hühnerfeinde, einem Iltis, zum Gefängnis geworden, in dem er Elend umgekommen ist. Bei seinem nächtlichen Raubzuge wird das Tier wahrscheinlich das 1. Stockwerk des Turmes aufgesucht haben und dann durch die mittlere große Öffnung für die hängenden Schläuche in das 1 Meter tiefe, zementierte Tropfbecken des Turmes gestürzt sein, in dem es sich ersäuft hat.

10. Januar 1905
Erste Vorgespräche zur Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr mit dem Ortsausschuss, Vertretern des Turnvereins, sowie der schon 1904 gegründeten freiwilligen Steigerabteilung und des Brandkommandos

13. Januar 1905
Gründungsversammlung: Amtshauptmann Münzebrock erläuterte die Notwendigkeit der Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr. Steiger und Turner schließen sich zusammen und bilden die Freiwillige Turner-Feuerwehr. Ortsvorsteher Heinrich Boyken (später 1. Bürgermeister unserer Stadt) zeigte sich sehr erfreut über den Gründungsbeschluss.

Aus der Chronik zum 75. Jubiläum;
In einer Niederschrift über die Geschichte des Nordenhamer Turnerbundes lesen wir u.a.: „In einer Versammlung des Turnerbundes am 13.1.1905 wurde im Beisein des städtischen Brandkommandos und einiger Stadtväter die Freiwillige Turner Feuerwehr Nordenham gegründet. Die Wehr war dem Turnerbund angegliedert, hatte aber besondere Verwaltung und Satzungen. Jeder aktive Turner musste der Wehr angehören, wie alle Wehrleute dem Turnerbund beitreten mussten (Jahresbeitrag 1 Mark). Diese Bestimmung gab wiederholt Anlaß zu Differenzen und so wurde am 10.1.1919 eine durchaus friedliche Trennung vom Turnerbund vollzogen. Die Wehr als selbstständige Organisation übernahm unter den Namen „Freiwillige Feuerwehr“ den Löschdienst.“

20. Januar 1905
Erste Versammlung mit Wahlen und Einteilung der Mannschaften und Dienstgrade. Erster Feuerwehrhauptmann wurde der Zoll-Oberkontrolleur Mumm. Er wurde wenige Jahre später von dem Verleger Elimar Böning abgelöst. Mitbegründer waren die Bäckermeister Hermann Janssen, J. Harries, der Maurermeister G. Gerdes, sowie W. Steckert, A. Schirmer, A. Hansing, Schamberg, Lampe, H. Krause, K. Skupin. Der spätere Stadtbrandmeister G. Emmert trat am 20. Dezembe 1912der Feuerwehr bei.

21. April 1905
Die neugegründete Wehr konnte ihre erste Bewährungsprobe bestehen. Ein Großbrand bei der „Nordsee“ (Fischereibetrieb) stellte die Männer der Wehr vor eine große Aufgabe. Die vorhandene Handdruckspritze war nicht geeignet, den Brand erfolgreich zu bekämpfen. Der aus Bremerhaven gerufene Spritzendampfer und die Dampfspritze der Oldenburgischen Eisenbahn wurden mit eingesetzt. Besonders erfolgreich bei diesem Einsatz war die Steigerabteilung. Ihr war es gelungen, wichtige Karteien, die für den Fortbestand der Firma notwendig waren, in Sicherheit zu bringen.

26. März 1908
Dachstuhlbrand des Bahnhofshotels in Blexer Hörne.

01. April 1908
Großbrand mit Todesopfer in Blexen.

Dezember 1908
Ein Sonderzug fuhr zu einem Großbrand nach Brake.

08. Februar 1909
Das große Tanklager in Blexen war in Brand geraten. Von 10, mit Rohpetroleum gefüllten Tanks, brannten 5 Tanks völlig aus. Der Einsatz dauerte mehrere Tage. Es entstand ein Schaden von 5000 Goldmark.

 
   
Bild vom Tanklagerbrand

September 1914
Bei der Midgard brannte der Speditionsschuppen.

Bei den Metallwerken brannte die Ziegelei. Auch hier konnte sich unsere Wehr bewähren.

Von 62 aktiven Kameraden wurden 6 zum Wehrdienst gerufen.

05. Dezember 1915
Um 15.30 Uhr brannte es auf der „Frerichs-Werft“. Unter Bespannung wurde die Spritze und der Schlauchwagen nach Einswarden gebracht. Die Wehr traf als vierte an der Brandstelle ein. Es brannte die Tischlerei und das angrenzende Holzlager. Da beim Eintreffen der Wehr an ein Bergen der Holzvorräte nicht mehr zu denken war und die Gebäude nicht mehr in Gefahr standen, beteiligte man sich an den Ablöscharbeiten.

1917
Im Laufe des Jahres beschäftigte sich die Stadtverwaltung auf Veranlassung der Oldenburgischen Brandkasse mit der Anschaffung einer Motorspritze, die dann beschlossen und vollzogen wurde.

Dezember 1917
In Tätigkeit trat die angeschaffte Motorspritze bei einem Brand der Kohlenschuppen der Midgard. Hierbei ergaben sich bei dem Transport derselben erhebliche Schwierigkeiten.

10. Januar 1919
Es erfolgte die freundschaftliche Trennung von dem Turnverein. Von nun an führte die Ortswehr den Namen „Freiwillige Feuerwehr Nordenham“.

15. Juli 1920
Erneut brannte bei der Midgard der Speditionsschuppen.

1921
Im Keller des Midgrad-Hauses brannte ein Ballen Putzwolle, der der Firma „Steuerrad Farbwerke“ gehörte.

1924
Ein Feuerwehrgerätehaus wird geplant und errichtet, der schon vorhandene Steigerturm sowie die vorhandenen Geräteschuppen wurden in den Neubau  harmonisch eingefügt.

15. Juli 1924
Bei Bäckermeister Budde brannte es im Heuboden. Die Gefahr konnte schnell behoben werden.

30. Juli 1924
Bei den Metallwerken brannte es in der Schwefelsäurefabrik. Der Brand war schnell unter Kontrolle.

1925 und 1926
Die Wehr wurde öfter zur nachbarlichen Hilfe in Blexen (unter anderen der Kirchturmbrand) und Abbehausen gerufen.

Dezember 1926
Brand in der „Alten Union“.

1927
Ein neues Feuerwehrauto wurde beschafft. Es war ein Fahrzeug mit Hartgummibereifung und konnte 1000 Liter Wasser in der Minute fördern. In den zwanziger Jahren wurde die Wehr vom Brandmajor Harries geleitet.

13. August 1927
Es brannte bei „Haus Hansing“. Das Wohnhaus konnte gerettet werden, doch wurden große Heuvorräte ein Raub der Flammen.

28. August 1927
Von Joh. Harries, Brandmajor und Hauptmann der Freiwilligen Feuerwehr Nordenham:
Feuersgefahr und Feuerlöschwesen auf dem Lande;
Die überaus hohe Zahl ländlicher Brände gibt mir Veranlassung, die hiermit im Zusammenhang stehenden Feuerlöscheinrichtungen einer besonderen Betrachtung zu unterziehen.
Die Nachkriegszeit hat es mit sich gebracht, dass der Erhalt von Gut und Eigentum besonderer Aufmerksamkeit gewidmet wurde, aus dem einfachen Grunde, weil wir uns von den noch verbliebenen Vormögen nichts zu verschenken hatten. Ganz besonders gilt dies für die Erhaltung der Gebäude. Eine Hauptaufgabe dieser Fürsorge fiel den Feuerwehren zu als der berufenen Instanz im Kampfe mit den entfesselten Elementen. Da nimmt es denn nicht weiter Wunder, dass man der Ausrüstung und Durchbildung der Feuerwehr besondere Aufmerksamkeit widmete. Und so stehen wir denn erfreulicherweise in allen größeren Orten eine gründliche Reorganisation im Feuerwehrwesen. Der Anschaffung moderner Feuerlöschgeräte wird somit besonderer Aufmerksamkeit geschenkt.
Nun ist es eine bekannte Tatsache, dass das beste und modernste Gerät nichts nützen kann, wenn es nicht sachgemäß behandelt und ausgenutzt werden kann. Bestanden bis vor nicht allzu langer Zeit noch in den meisten Orten Pflichtfeuerwehren, die von der Gemeindevertretung gewählt wurden, so hat die Zeit doch gelehrt, dass der Dienst, der durch die Feuerwehren der Allgemeinheit geleistet wird, ein freiwilliger sein muß, da nicht die Mittel für bezahlte Kräfte zur Verfügung stehen. Nicht allein das Gerät macht es; eine gut durchgebildete Mannschaft ist neben den Geräten eine bedingungslose Notwendigkeit. Diese Durchbildung und Ausbildung in der Handhabung der Geräte kann aber nur eine freiwillige sein, weil eben der ganzen Sache das nötige Interesse entgegengebracht werden muß, um sich freiwillig ein- und unterzuordnen. Jeder Feuerwehrmann soll an seinem Gerät hängen wie an einem ihm vertrauten teuren Gut und es so pflegen, dass es jederzeit gebrauchsfähig ist. Das lässt sich aber nicht durch Pflichtdienst, sondern nur freiwillig erreichen.
An alle Gemeinden, in denen keine freiwilligen Feuerwehren sind, ergeht daher der Ruf: Errichtet freiwillige Wehren, damit auch ihr dazu beitragen könnt, den schlimmsten Räuber unserer Güter, das Feuer erfolgreich zu bekämpfen! Die Brandbekämpfung eines Brandes aber muß allgemeine Sache werden, sei es direkt oder indirekt; direkt durch angebrachte frühzeitige nachbarliche Löschhilfe und indirekt durch Besprechung der gemachten Erfahrungen und deren Austausch in den zum Unterverband gehörenden Wehren. Das ist eine der praktischen Seiten des Zusammenschlusses. Jeder Brand ist individuell zu behandeln und jeder Brand bringt etwas Neues. Das darf aber nicht im engsten Kreis bleiben, sondern muß seinen Austausch finden.
Das die Feuersgefahr auf dem Lande ungleich stärker ist als in der Stadt oder größeren Ortschaft, braucht nicht besonders hervorgehobet werden. Bauart und Bewirtschaftung der einzelnen Gebäude stehen sich hier eben gegenüber. Aber gerade deshalb muß eine ländliche Wehr genau so schlagfertig ausgebildet werden wie dies in größeren Orten und Städten der Fall ist. Einmal im Monat eine Stunde Übung retten im Erstfalle Tausende von Mark am Volksvermögen. Jeder Brand ist ein Raub am Volksvermögen und muß von der Allgemeinheit getragen werden. Pflicht und Schuldigkeit der verantwortlichen Persönlichkeiten ist es aber, die Brandschäden auf ein Mindestmaß heranzudrücken, was erreicht wird durch den freiwilligen Zusammenschluß hilfsbereiter Männer eines Gemeinwesens.

1928
Die Alarmierung geschied schnell und ohne unnütze Erregung in der Bevölkerung zu tragen auf elektrischen Wege, von fünfzehn Feuermeldern aus, durch Alarmweckern die bei fünfzig Feuerwehrleuten stationiert sind. Löschwasser kann aus 115 Unterflurhydranten und verschiedenen Zisternen entnommen werden.
Fünf Wehrleute sind als Führer der Automobilspritze ausgebildet.

23. Februar 1929
Die Abbehauser Mühlenwerke brannten. Es herrschte großer Wassermangel. Die Mühle brannte aus, Trocknungsanlage und Wohnhaus wurden gerettet.
 
   
Oldenb. LandesFw.Tag: 13.-14.07.29 in Nordenham

13. und 14. Juli 1929
OFV hält seinen Verbandstag in Nordenham ab:
Aus der Chronik zum 75. Jubiläum;
Am 13. und 14.7.1929 fand in unserer Stadt der Oldenburgische Feuerwehrtag statt. Anlaß war das 25jährige Bestehen unserer Feuerwehr. 1000 Feuerwehrkameraden aus dem land Oldenburg waren als Teilnehmer nach Nordenham gekommen.
Mit der Vorstandssitzung und einem Lichtbildervortrag wurde der Verbandstag eingeleitet.
Am Abend wurde bei Einbruch der Dunkelheit am Strand ein großes Feuerwerk abgeschossen. In der Stadthalle und im Friesischen Hof wurden große Feuerwehrbälle abgehalten.
Der Sonntag wurde mit einem Wecken durch eine verpflichtete Marinekapelle eingeleitet. Dann wurde Vertreterversammlung des OFV im „Friesischen“ abgehalten. Nach dem Platzkonzert begann um 14 Uhr der Festmarsch durch die Stadt zum Marktplatz, dort wurde eine Einsatzübung am Rathaus durchgeführt.
Hier der Bericht über den Ablauf der Übung:
Ein Kanonenschlag wird abgefeuert... dicke Rauchwolken quellen aus dem Obergeschoss... die elektrische Feuermeldeanlage wird betätigt... nach kurzer Zeit erscheint die Automobilspritze an der angenommenen Brandstelle... die beiden anderen Motorspritzen folgen mit Pferdebespannung. Auch zwei mechanische Leitern werden in Stellung gebracht. Feuerwehrmänner mit Rauchmasken gehen in die verqualmten Räume vor und bringen mit dem Rettungsschlauch die Bewohner in Sicherheit. Viel Wasser ergießt sich aus mehreren Strahlrohren auf das Dach des Rathauses, bis die Übung abgeblasen wird.

1933
Die Feuerwehr wurde im neuen Stadtbereich von dem Bäckermeister Hermann Janssen geleitet, der neue Stadtbrandmeister hieß Gustav Emmert.

1934
Großbrand im Hafengebiet der Midgard, die Loydhalle wird durch ein Schadensfeuer vernichtet.

1935
Auf Grund eines Erlasses des Reichsinnenministers wurden alle Feuerwehren der Polizei unterstellt. Unter den Namen „Feuerlösch-Polizei“ musste nun Dienst am Volke getan werden. Die Ausrüstung wurde in den 30er Jahren verbessert, denn der bevorstehende Krieg sollte große Aufgaben an die Männer der Wehr stellen.

1937
Die Ortswehr erhält ein neues modernes Löschgruppenfahrzeug das LF 15 auf einem Opel Fahrgestell und verfügt über eine Vorbaupumpe mit einer Pumpenleistung von 1500 Liter in der Minute. Im Heck befindet sich eine TS 800, dieses Fahrzeug eignet sich besonders zur Löschwasserförderung über lange Wege.

1938
Mit dem Gesetz über das Feuerlöschwesen wurde der DFV aufgelöst und die Feuerwehren auf Grund eines Erlasses der Polizei zugeordnet: Unter dem neuen Namen „Feuerlöschpolizei„ musste nun der Dienst am Nächsten getan werden. Die Ausrüstung wurde weiter verbessert, die Ausbildung wurde im ganzen Reichsgebiet einheitlich vorgeschrieben (der dreigeteilte Löschangriff).

1939
Mit Beginn des zweiten Weltkrieges kamen große Aufgaben auf die Feuerwehr zu. So wurde um den Mannschaftsstand zu halten, wie schon im ersten Weltkrieg, die Gründung der Jugendfeuerwehr angeordnet.

1940 – 1945
Während des zweiten Weltkrieges musste die Wehr an verschiedenen Brennpunkten bei den Luftangriffen zum Löschen und Retten eingesetzt werden. Einsatzziele waren die Städte Bremen, Bremerhaven und Wilhelmshaven, sowie die Stadt selbst und Butjadingen. Stadtbrandmeister Emmert war es zu verdanken, dass eine Sprengung des Midgard - Piers nicht ausgeführt wurde.

1945 – 1946
Die Feuerwehren wurden im Rahmen der alliierten Kontrollratsbestimmungen neu gegliedert.

 
   
Löscharbeiten in Bardenfleth

1945 – 1949
Es wurden viele Krankentransporte von der Stadt Nordenham (Feuerwache) gefahren.

1948
Das Feuerschutzgesetz des Landes Niedersachsen machte die Feuerwehren zu einer kommunalen Einrichtung, deren Status noch heute besteht.

Der Ausbildungsbetrieb wurde wieder voll aufgenommen. Der Besuch von Lehrgängen an den Landesfeuerwehrschulen wurde ermöglicht. Die Wettkämpfe auf Kreis- und Bezirksebene dienen zur Weiterbildung und Kameradschaftspflege.

Juni 1948
Großbrand auf der Midgard. Eine Lagerhalle (1000 qm.) brannte völlig aus. Es gelang den Einsatzkräften, die E-Zentrale für die Landebrücken zu erhalten.

1949
Das Stallgebäude des Bauern Schröder (Atenser Kirche) brannte. Tiere konnten nicht mehr geborgen werden. Das Wohnhaus wurde gehalten.

 
   
Bild um 1950

September 1949
Es brannte die Blexer Mühle am Rahden. Bei Bauer Mengers brannte die Scheune.

1950/ 1951
Schiffsbrand in der Silvesternacht: Um 1 Uhr 30 wird von der Midgard ein Brand auf dem finnischen Dampfer „Askö“ gemeldet. Für die Ortswehr wird Alarm gegeben – beim Eintreffen der Wehr am Pier waren der Pierwärter, sowie ein Teil der Besatzung dabei, erste Rettungsmaßnahmen zu treffen. Vier Matrosen waren im Vorschiff vom Feuer eingeschlossen. Mit 2 C-Rohren und unter schweren Atemschutz (Heeresatmer) kämpften sich zwei Trupps bis zu den Logies vor. Die Matrosen wurden geborgen und an Deck gebracht – für drei Seeleute kam jedoch die Hilfe zu spät, sie starben an Rauchvergiftung. Nur ein Matrose überlebte das Unglück.
Nach der Brandbekämpfung musste das Löschwasser mit einer TS 8 gelenzt werden, die Bordpumpen waren ausgefallen. Der extrem niedrige Wasserstand der Weser machte die Löschwasserversorgung fast unmöglich. Stadtbrandmeister Gustav Emmert beantragte die Anschaffung eines Tiefensaugers, um für die Zukunft besser gerüstet zu sein. Es wurde weiter beschlossen, für jedes Jahr Silvester eine Löschgruppe als Sicherheitswache in Alarmbereitschaft zu halten.

Diese Einrichtung ist seit dem ein fester Bestandteil des vorbeugenden Brandschutzes in unserer Stadt.

1954
K.H. Ulrich wurde Ortsbrandmeister und löste J. Jekel ab. Er war mit 27 Jahren der jüngste Ortsbrandmeister im Landkreis.
In der Hansingstraße kurz vor dem Bahnübergang der Butjadinger Bahn brannte der Lagerschuppen von Heinrich Ölschler. Die Brandruine wurde nicht wieder erbaut.

 
   
Löschgruppe 1948 LFS Loy: 5 Mitglieder der Ortswehr bei ihrer Ausbildung

1955
Die Ortswehr Nordenham wird fünfzig Jahre alt, in der Strandhalle wird dieses Jubiläum im bescheidenen Rahmen gefeiert. Ein Mitbegründer der Nordenhamer Feuerwehr, der Verleger Elimar Böning konnte als Ehrengast begrüßt werden.
E. Böning ist beim Oldenburgischen Feuerwehr Verband Ehrenmitglied, er hat für das Feuerlöschwesen in unserer Stadt viel getan.

1956
Ein Brandstifter treibt in der Stadt sein Unwesen, nach drei gelegten Bränden in der Innenstadt, konnte der Täter bei seiner letzten Tat, es war der Großlagerschuppen der „Frisia Ziegelei„ an der Oldenburger Straße, gefasst werden.

1957
Die Ortswehr bekommt ein Tanklöschfahrzeug TLF 16 T, das neue Gerät verfügt über einen Tank von 2800 Liter und kann mit seiner eingebauten Heckpumpe 1600 Liter Löschwasser in der Minute fördern, die Besatzung ist 1:2.

1958
Die Ortswehr Nordenham stellt eine Löschgruppe in der neu vom Landkreis aufgestellten Kreisfeuerwehrbereitschaft. Im September findet die erste Großübung in Diekmannshausen statt.

1959
Einsatz in Syubkelhausen. Wirtschaftsgebäude niedergebrannt. Umliegende Gebäude konnten gerettet werden. Das TLF 16 bestand seine Bewährungsprobe.

1960
Schwelbrand in der Friedrich-Ebert-Straße; zwei Kinder sind durch Rauchgasvergiftung erstickt. Brandursuche war ein schadhafter Schornstein.

03. November 1961
Großbrand bei den Kamera-Fabrikanten Vredeborch: Werkshalle ausgebrannt, Nebengebäude wurden gehalten.

Februar 1962
Sturmflut: Menschen mussten gerettet werden. Sandsackaktion in Tettens am Deich.

Dezember 1962
Neues Trockentanklöschfahrzeug 750 wurde in Dienst gestellt.

Einsatz bei Felten & Guilleaume; Halle der Kabelfertigung brannte. Durch den Einsatz des neuen Tro-LF´s konnte Millionenschaden vermieden werden.

Die Ortswehr nahm im Juni am Deutschen Feuerwehrtag in Bad Godesberg teil.

18. Januar 1964
Die „Jugendfeuerwehr Nordenham“ wurde gegründet.

1964
Einführung des Sprechfunks, Ruf 112 (01. August).

Heinz Rieken wurde Ortsbrandmeister – K.H. Ulrich wurde Stadtbrandmeister.

Gustav Emmert wurde als Erster „Ehrenstadtbrandmeister“.

In der Jahnstraße wurde die Wachbereitschaft eingeführt.

Das TroLF 750 wurde zu einem Flugzeugabsturz nach Reitland gerufen.

1965
Es gab folgende Anschaffungen: Anhängerleiter 17, Schlauchboot und Tragkraftspritzenfahrzeug

1966
Brand einer Mansardenwohnung in der Tongernstraße. Eine Frau kam dabei ums Leben.

1967
Die Ortswehr Nordenham wurde zweimal zur nachbarlichen Löschhilfe nach Kleinensiel gerufen, ein Bauernhof in Hafendorf und die Schule waren in Brand geraten.

Februar 1968
Dauereinsatz bei Sturmflut.

15. November 1968
Großbrand bei den Norddeutschen Seekabelwerken. Es musste auch die Kreisfeuerwehrbereitschaft eingesetzt  werden, da die Löschwasserversorgung zufror. Der Schaden belief sich auf geschätzte sechs Millionen DM.

23. Juni 1969
Brand in der Moorseer Mühle; gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Abbehausen konnte die Mühle gerettet werden.

1970
Serie von Großbränden: Diskothek in der Adolf-Vinnen-Straße, „C’afe Europa“, „Bräustübl“, „Nordenhamer Strandhalle“.

Die Ortswehr nahm am Deutschen Feuerwehrtag in Münster teil.

Ein neues Löschgruppenfahrzeug 16 wurde in Dienst gestellt (17. September).

1971
„Gut Tongern“ brannte nieder – Nebengebäude blieben erhalten.

Eines der schönsten Gebäude in Atens, die Buchdruckerei Blanke, wurde durch fahrlässige Brandstiftung ein Raub der Flammen – die angrenzende Drogerie konnte gehalten werden.

W. Mahlstedt wurde Stadtbrandmeister.

Der 20. Kreisfeuerwehrtag wurde von der Ortswehr ausgetragen.

1972
Karl Heinz Ulrich tritt aus beruflichen Gründen als StadtBM zurück, sein Stellvertreter W. Mahlstedt wird als Nachfolger zum StadtBM gewählt.
Zum CVJM Heim an der Werftstraße musste die Ortswehr zu Zimmerbränden ausrücken, dabei kam ein Heimbewohner ums Leben.

14. Juli 1973
Großbrand bei der Bauerei „Wehlau“ in Phiesewarden.

11. Juni 1974
Großbrand bei der Bauerei „Bollmann“ in Phiesewarden.

1974
Die Gebietsreform trat in Kraft. Abbehausen und Esenshamm gehörten nun zu Nordenham. W. Mahlstedt trat in den Ruhestand und Arno Wilksen wurde Stadtbrandmeister in unserer Stadtfeuerwehr.

 
   
Silvestersicherheitswache 1972/ 1973

1975
Die Ortswehr bekam vom Landkreis einen Gerätewagen. Er war für Einsätze bei Verkehrsunfällen bestimmt.

1976
Der Ortsbrandmeister Heinz Rieken verzichtete nach zwölf Jahren Amtszeit auf eine Wiederwahl. Anton Wenzel wurde sein Nachfolger.

Ein Mannschaftswagen wurde durch die Vermittlung des StadtBM für die Ortswehr angeschafft.

Das Löschgruppenfahrzeug 16, Baujahr 1937, wurde durch ein neues Löschgruppenfahrzeug 8 M ersetzt.

Beim Sparmarkt im Hochhaus ist ein Feuer ausgebrochen, es wird Brandstiftung vermutet

1977
Für die Ortswehr wird ein neues TLF 16/25 mit Staffel Besatzung angeschafft, das seit 1957 im Dienst gewesene TLF wird an die Werkfeuerwehr Felten & Guilleaume verkauft.

1978
Die Ortswehr erhielt vom Landkreis einen Schlauchwagen 1000. Er dient für den Einsatz des überörtlichen Brandschutzes.

28. Februar 1978
Bootshalle beim Wassersportverein brannte. Es entstand ein Schaden von 500000 DM.

März 1978
Halle 11 bei VFW-Fokker brannte.

Brandserie in dem Kleingartenverein „Blüh-auf“.

Juni 1978
Wohnungsbrand in der Bahnhofstraße: Zwei Kinder konnten sich durch einen Fenstersprung retten.

In Moorsee brannte eine Scheune nieder: Brandursache; Heuselbstentzündung.

August 1978
Dachstuhlbrand im Esenshammer Oberdeich. Der Viehstall konnte gerettet werden.

1979
Herbert Fritsch übernahm die Ortswehr als Ortsbrandmeister.

 

 

 
Gruppenbild von 1979

Das neue Jahr soll der Ortswehr zunächst viele Einsatzstunden abverlangen. Die Schneekatastrophe fordert mehrere Tage Einsatzbereitschaft.

März 1979
Anhaltender Dauereinsatz der Feuerwehr durch Wassermassen der Schneeschmelze.

Feuer im Supermarkt „Plaza“: Giftige Rauchgase erschwerten die Löscharbeiten.

August 1979
Einführung der stillen Alarmierung.

14. September 1979
Rolf Müller wurde stellvertretender Ortsbrandmeister.

Oktober 1979
Ein Großeinsatz bei „Guano“, unter der Leitung des StadtBM Wilksen, verhinderte eine Katastrophe. Der Tank „Frisa“ war bei Reparaturarbeiten in Brand geraten. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr wurde größerer Schaden verhindert.

Dauereinsatz wegen starker Regenfälle (45 l/m2)

November 1979
Dachstuhlbrand in der Norderneystraße

April 1980
Dachstuhlbrand in der Midgardstraße.

16./ 17. Mai 1980
Kreisfeuerwehrtag in Nordenham.

16. Mai 1980
Kreisjugendfeuerwehrversammlung in dem „Wilhelm-Müller Saal“ in der Friedeburg.

17. Mai 1980
Vertreterversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes und diverse Veranstaltungen zum 75 jährigen Bestehen der Ortsfeuerwehr Nordenham.

Juni 1980
Wohnung in der Ulmstraße brannte komplett aus.

24. Juli 1980
Großbrand bei der Bauerei „Cordes“ in Phiesewarden.

Juli 1980
Flugzeugabsturz in Blexen.

Großbrand in Phiesewarden

September 1980
LKW-Unfall: 8 Tonnen Beton mussten von der Straße geräumt werden.

1981
Der Einsatz von Kunststoffen in der Möbelindustrie und am Bau stellte die Feuerwehr bei Bränden vor schweren Aufgaben. Ohne schweren Atemschutz war ein Innenangriff nicht mehr möglich. Mit der Beschaffung von genügend Pressluftatmern und der gezielten Ausbildung der Mannschaften war die Wehr auf den rechten Weg.

Januar 1981
Eine gebrauchte Metz Drehleiter 30K wurde angeschafft

Wohnhausbrand in Achterdorp: Ein 102 Jahre altes Gebäude wurde ein Raub der Flammen.

Bei einem Wohnungsbrand in der Bahnhofstraße konnte ein Rentner gerettet werden.

April 1981
Halle 128 auf VFW brannte teilweise nieder. Brandursache waren Schweißarbeiten.

Juni 1981
13 jähriger Junge kletterte auf Hochspannungsmast und musste gerettet werden.

August 1981
7 jähriger ertrank im Abbehauser Sieltief und musste geborgen werden.

September 1981
Explosion in einem Wohnhaus in der Paracelsus Straße.

November 1981
Nach einem Tanklasterunglück an der Kreuzung Sielstraße liefen 25000 Liter Schwefelsäure aus.

In der Niedersachsenstraße brannte ein Wohngebäude wegen Schweißarbeiten ab.

In der Dritten-Bult-Straße brannte ein Wohnhaus nieder.

Dezember 1981
Ein Supermarkt brannte in der Wallstraße durch Brandstiftung.

Mai 1982
Als ein Schwerlastkran auf die Tankstelle Techt (a.d. Martin-Pauls-Straße) fiel, stürzte das Dach ein.

Juni 1982
Der Verwaltungsausschuss beschloss den Bau der neuen Feuerwache an der Strehlener Straße.

Juli 1982
Schloss Heidelberg großflächig niedergebrannt.

August 1982
Feuer in der Bleihütte auf Preussag.

Flächenbrand auf dem Werksgelände Titan. Es brannte 10000 m2 Fläche. Einsatzdauer: 24 Stunden.

Ein Junge überlebte nach der Rettung der Feuerwehr einen Stromschlag aus einer Hochspannungsleitung.

Juni 1983
In der Theodor-Storm-Straße brannte ein Haus durch Brandstiftung des Besitzers ab, der Eigentümer führte anschließend einen Suizidversuch durch.

August 1983
In dem Kleingartenverein „Blüh-Auf“ brannte das Vereinsheim nieder.

Dachstuhlbrand in der Friesenstraße mit anschließendem Kellerbrand Ecke am Salzendeich.

Oktober 1983
Gebäudebrand in der Burhaver Straße.

Januar 1984
Zwei Menschen wurden bei einem Dachstuhlbrand in der Friedrich-Ebert-Straße gerettet.

In Esenshamm brannte der Club „Paradiso“ (16.) .

Grundsteinlegung der neuen Feuerwache.

Februar 1984
Drei Großbrände in wenigen Tagen (u.a. in der Feldstraße).
Im Yachthafen Großensiel musste eine Leiche aus dem Schlick geborgen werden.

März 1984
Großer Wohnungsbrand in der Ilsestraße.

In der Ziegeleistraße brannten ein Schuppen und ein Stallgebäude ab.

Juni 1984
Feuer in der Gaststätte Mühlenbruch.

In Butterburg brannte ein Bauerhof nieder.

Bei einem Wohnungsbrand in der Friedrich-Ebert-Straße wurde eine Mutter mit ihren Kindern gerettet.

Dachstuhlbrand in der Straße „Auf der Zwingburg“.

Junge von Waggon gerettet.

August 1984; Richtfest Feuerwache

September 1984
CVJM-Heim in der Hansingstraße/ Ecke Großensieler Straße brannte nieder.

09. November 1985
Inbetriebnahme der neuen Feuerwache in der Strehlener Straße 10.

 
   
Die alte Feuerwache an der Jahnstraße

1985
In der Müllerstraße war ein Großbrand zu bekämpfen.
Das ehemalige Union - Kino stand in Flammen. Das schnelle Eingreifen der Feuerwehr verhinderte eine Brandausbreitung im Stadtkern.
Bei NSW wurde ein Flächenbrand registriert, Kunststoffklärfilter sind im Freigelände in Brand geraten.

13. September 1985
Die Amtszeit des stellvertretenden Ortsbrandmeisters Rolf Müller endete. Da sein Nachfolger Siegmund Freiheit das Amt aus beruflichen Gründen nicht annehmen konnte, erklärte Rolf Müller sich bereit, das Amt kommissarisch bis zum 11. Dezember 1985 weiterzuführen. Nachfolger wurde Rolf Ehlers. Otto zur Mühlen wurde neuer Ortsbrandmeister.

März 1986
Reetdachhaus an der B212 niedergebrannt

April 1986
Ehemaliges Feuerwehrgerätehaus der Ortswehr Esenshamm brannte nieder.

Mai 1986
Bauernhaus stand in Flammen.

Juni 1986
Suchaktion auf der Weser, nachdem zwei Maler von einer Pier stürzten.

Oktober 1986
Zwei Großbrände wüten innerhalb von 16 Stunden.

20. Februar 1987
Metz Drehleiter mit Korb 23/12 auf Mercedesfahrgestell wurde in Dienst gestellt.

Juli 1988
Dachgeschoss des Restaurants „Italia“ in der Friedrich-Ebert-Straße ausgebrannt.

Oktober 1988
Erdgeschoss am Heetweg ausgebrannt.

1988
Es wurden 61 Brandeinsätze, sowie 61 Hilfeleistungen gefahren
.

März 1989
Feuer im Einswarder Kindergarten.

April 1989
Brandstiftung verursacht einen Dachstuhlbrand in der Connemannstraße.

Bei einem Brand eines Bauerhauses am Abbehauser Wischweg konnten die Viehbestände gerettet werden.

Oktober 1989
Feuer in der stillgelegten Produktionshalle der Midgard in Blexen.

Dezember 1989
Zwei Arbeiter wurden aus dem Tank „U5k“ geborgen.

Januar 1990
Orkan sorgte für Dauereinsatz.

Anfang 1990
Die Ortswehr übernahm die Schließung, Überwachung und Öffnung des Deichschaartes in Großensiel. Hierzu musste 31 mal ausgerückt werden.

Mai 1990
Bei einem Tankerunglück wurden 360000 m2 Weser durch Öl verseucht.

1990
Im Jahr 1990 wurden von der Ortswehr Nordenham 194 Einsätze gefahren.
Mit der DLK 23/12 wurde eine 40 Jahre alte Frau aus der brennenden Dachwohnung geborgen, der gezielte Innenangriff unter schweren Atemschutz verhinderte eine größere Brandausbreitung
.

13. September 1991
Kamerad Gerold Jürgens wurde zum Ortsbrandmeister gewählt. Er übernahm das Amt vom Kameraden Otto zur Mühlen. Stellvertreter wurde Kamerad Hans-Norbert Fest.

1991
Kamerad Fritz Renken wurde stellvertretender Stadtbrandmeister.

Ein seltener Einsatz an Hilfeleistung war im Berichtsjahr zu tätigen. Ein Zirkuswagen war versackt und drohte umzukippen. Der Wagen wurde wieder aufgerichtet und der Elefant konnte unversehrt aus den Wagen steigen.

1992
Kamerad Fritz Renken übernahm das Amt des Stadtbrandmeisters vom Kameraden Arno Wilksen (30. November). Jürgen Feese wurde Stellvertreter.
Bei der großen Trockenheit waren die Gateteiche stark gefährdet, mit vier Wasserwerfern wurde das Wasser mehrere Stunden umgewälzt und damit der Sauerstoffgehalt erhöht
.

Juni 1992
Bei einem Wohnungsbrand in der Erzberger Straße konnte ein Mann gerettet werden.

1993
Die Schwerpunktfeuerwehr Nordenham hat eine Gefahrgutgruppe.
BezirksBM Gerold Bakenhus stellte dem Feuerwehrausschuss ein von der Stadt angefordertes Gutachten über die sieben Ortswehren vor.

Juni 1993
Das Bordell „O, La, La“ in der Fährstraße in Blexen wurde durch einen Brand zerstört.

Dezember 1993
Neues Löschgruppenfahrzeug 16/12 wurde in Dienst gestellt. Es handelte sich um ein Fahrzeug der Marke M.A.N mit Aufbau der Firma Schlingmann.

Reetdachhaus in Moorsee brannte nieder.

Januar 1994
Eine Frau starb bei einem Wohnungsbrand in der Walther-Rathenau-Straße.

Ein Boot brannte am Anlieger der Midgard.

Wohnhaus in der Blexer Fährstraße wurde ein Raub der Flammen.

Obdachlosenwohnheim in der Magdalehnenstraße brannte aus.

April 1994
Bei einem Wohnungsbrand in der Müllerstraße konnten fünf Personen gerettet werden.

Juni 1994
Nach einer sechsstündigen Suchaktion auf der Weser konnten zwei Mädchen vor dem Ertrinken gerettet werden, ein drittes starb.

September 1994
Feuer auf einem Schiff im Hafen der Midgard.

November 1994
Bei einem Dachstuhlbrand in der Visurgisstraße konnte eine Frau gerettet werden.

Am Abbehauser Mitteldeich brannte ein Bauernhaus nieder.

03. Dezember 1994
Ein 16 jähriges Mädchen starb trotz der Wiederbelebungsversuche durch den Rettungsdienst nach einem schweren Verkehrsunfall.

1994
Im Jahr 1994 wurden im Stadtgebiet Nordenham 182 Einsätze gefahren. Die Ortswehr Nordenham wurde zu 96 Einsätzen alarmiert.
Rat und Verwaltung haben nach eingehender Beratung des Gutachtens festgelegt, dass die Ortswehren in alter Form erhalten bleiben
.

Mai 1995
„Tag der offenen Tür“ anlässlich des 90 jährigen Bestehen der Ortsfeuerwehr Nordenham. Trotz einer schlechten Wetterlage wurde die Besucherzahl auf 3000 geschätzt.

1995
Die Ortswehr Nordenham wurde zu 121 Einsätzen alarmiert.

März 1996
Großbrand in Ellwürden.

Feuer auf dem Airbus-Werkgelände.

Todesopfer beim Dachstuhlbrand in Abbehausen.

Dachstuhlbrand mit Todesopfer bei „Möbel Strenge“. Der Möbelladen konnte gehalten werden.

August 1996
Feuer auf dem Betriebsgelände von „Herdejürgen & Harmsen“.

1996
Im Jahr 1996 wurden im Stadtgebiet Nordenham 183 Einsätze gefahren. Die Ortswehr Nordenham wurde zu 153 Einsätzen alarmiert.

Januar 1997
Ein Mann wurde bei einem Wohnungsbrand in der Ludwigstraße gerettet.

17. Januar 1997
Der Kamerad Peter Bleckert wurde auf der Mitgliederversammlung zum Ortsbrandmeister gewählt. Er übernahm anschließend das Amt von Gerold Jürgens.

Der Kamerad Ralf Hoyer wurde zum stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt. Er übernahm anschließend das Amt von Hans – Norbert Fest.

August 1997
Ein Reetdachhaus in Abbehausen brannte nieder.

November 1997
Mehrere Menschen konnten bei einem Wohnungsbrand im „Hohen Weg“ gerettet werden.

1997
Im Jahr 1997 wurden im Stadtgebiet Nordenham 158 Einsätze gefahren. Die Ortswehr Nordenham wurde zu 136 Einsätzen alarmiert.

Dezember 1998
Mehrtägiger Hochwassereinsatz in Delmenhorst.

In Phiesewarden brannte ein Holzschuppen nieder, in den 5 Propangasflaschen bereits glühten. Dank des schnellen Eingreifens der Ortsfeuerwehren Phiesewarden und Nordenham konnte schlimmeres verhindert werden.

Ende 1998
Einführung des Gleichwellenfunks.

Auflösung der Rufbereitschaft und „Florian Wesermarsch 02“.

Die Ortswehr wurde zuständig für das Erden von Fahrdrähten auf Anlagen der Deutschen Bahn AG.

1998
Für die Ortswehr wurden neue Funkmeldeempfänger „Bosch FME 88S“ beschafft.

Im Jahr 1998 wurden im Stadtgebiet Nordenham 164 Einsätze gefahren. Die Ortswehr Nordenham wurde zu 132 Einsätzen alarmiert.

Februar 1999
Diverse Einsätze durch Sturm.

21. April 1999
Kamerad Ralf Hoyer wurde zum stellvertretenden Stadtbrandmeister gewählt. Er übernahm das Amt vom Kameraden Jürgen Freese.

17. Mai 1999
Der Kamerad Uwe Qualek wurde auf der Mitgliederversammlung zum stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt.

Juli 1999
Neue Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Nordenham tritt in Kraft.

1999
Ein neuer Einsatzleitwagen (Fl.11-60) wurde in Dienst gestellt. Dieser verfügt über vier Arbeitsplätze, die unter anderem der Funkgruppe bei größeren Einsätzen zur Verfügung stehen.

Brandanschlag auf das türkische Kulturheim in der Hansingstraße.

Nachbarliche Löschhilfe mit der Drehleiter in Burhave: Der Gasthof „Butjadinger Hof“ brannte bis auf die Grundmauern nieder.

1999
Im Jahr 1999 wurden im Stadtgebiet Nordenham 141 Einsätze gefahren.

Januar 2000
Einige Feuerwehrkameraden wurden erstmalig im Thema „Bahnerden“ geschult.

22. November 2000
Ein Wechselladerfahrzeug wurde in Dienst der Ortswehr gestellt. Hierbei handelte es sich um ein Mercedes-Fahrgestell, welches zu einem Fahrzeug der Feuerwehr umgebaut wurde. Bei den Aufliegern leistete die Ortswehr eine Eigenleistung von bemessenen 30000 DM.

2000
Im Jahr 2000 wurden im Stadtgebiet Nordenham 135 Einsätze gefahren. Die Ortswehr Nordenham wurde zu 121 Einsätzen alarmiert.

Neue Einsatzjacken (Niedersachsen) wurden für das gesamte Stadtgebiet angeschafft.

2001
In einer Hinterhofwohnung in der Ludwigstraße verbrannte ein Mann in seiner Wohnung. Auch sein Hund konnte nicht mehr gerettet werde. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte das Obergeschoss bereits in voller Ausdehnung.

Der Beifahrer eines Klein-LKW´s verstarb bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße, Ecke Großensieler Straße.

Juni 2001
Großbrand in der Lackiererei Freese (Herbertstraße).

30. Juni 2001
Kamerad Ralf Hoyer wurde Stadtbrandmeister. Er übernahm das Amt vom Kameraden Fritz Renken. Stellvertreter wurde Kamerad Frank Sichau.

Juli 2001
Feuer in einem Holz-Neubaugebäude in Esenshamm.

September 2001
Mehrtägiger Dauereinsatz der Wehr bei sintflutartigen Regenfällen (z.T. 68 l/m2).

22. November 2001
Eine junge Frau geriet bei einsetzendem Hagelschauer in den Gegenverkehr und wurde schwer in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Jegliche Rettungsversuche blieben erfolglos, sie verstarb noch an der Unfallstelle.

2001
Im Jahr 2001 wurden im Stadtgebiet Nordenham 157 Einsätze gefahren. Die Ortswehr Nordenham wurde zu 126 Einsätzen alarmiert.

Februar 2002
Beim Großbrand im CVJM-Wohnheim in Einswarden konnten mehrere behinderte Menschen gerettet werden.

Mehrere Einsätze durch schweren Sturm.

August 2002
Küchenbrand in der Bahnhofstraße. Der schlafende Bewohner konnte gerettet werden.

Vollbrand einer Erdetage in der Bahnhofstraße. In einem viergeschossigen Wohn- und Geschäftshaus brannte ein Klamottenladen aus.

Mehrere Kameraden der Ortswehr Nordenham fuhren mit der Kreisfeuerwehrbereitschaft Wesermarsch zum Hochwassereinsatz in den Landkreis Lüneburg. Der Einsatz dauerte fünf Tage.

Erneut mehrere Einsätze durch schweren Sturm.

23. September 2002
Verkehrsunfall in Hoffe. Schwer eingeklemmter Fahrer konnte gerettet werden.

01. Oktober 2002
Erneuter Brandanschlag auf das türkische Kulturheim in der Hansingstraße.

03. Oktober 2002
Brandstiftung in der Baustelle des neuen „Lidl-Marktes“ an der Friedrich-Ebert-Straße.

Oktober 2002
In Esenshammergroden ist der Werkstattschuppen eines Bauernhofes niedergebrannt. Ein Übergreifen der Flammen auf ein daneben im Bau stehendes Stallgebäude konnte verhindert werden.

Zwei Personen wurden bei Ebbe aus dem Großensieler Hafenbecken gerettet.

Sturm sorgte für Dauereinsätze der Feuerwehr.

2002
Im Jahr 2002 wurden im Stadtgebiet Nordenham 166 Einsätze gefahren. Die Ortswehr Nordenham wurde zu 126 Einsätzen alarmiert.

Januar 2003
In der Silvesternacht zu 2003 brannte ein reetgedecktes Wohnhaus in Hoffe nieder. Trotz des schnellen Eingreifens der Silvestersicherheitswache konnte ein Totalschaden nicht verhindert werden.

 
   
Sept. 2003: Stadtfeuerwehrtag auf dem Marktplatz in Nordenham

03. Januar 2003
Im Rahmen der Kreisfeuerwehrbereitschaft rückten mehrere Kameraden der Ortswehr zum Hochwassereinsatz nach Delmenhorst aus. Sehr niedrige Temperaturen erschwerten diesen Einsatz.

25. Januar 2003
Wohnhausexplosion in der Ulmenstraße. Eine Haushälfte wurde völlig zerstört. Aus der zweiten Haushälfte konnten 17 Katzen gerettet werden.

Februar 2003
Verkehrsunfall mit Todesfolge auf der Martin-Pauls-Straße.

Mai 2003
Dauereinsatz der Feuerwehr durch Starkregen.

31. Juli 2003
Im Esenshammer Oberdeich brannten drei Gebäudekomplexe des leerstehenden Gestütes „Drachenfels“. Ein Übergreifen der Flammen auf den mittleren Trakt (das alte Wohngebäude) konnte verhindert werden.

August 2003
Nachbarliche Löschhilfe mit der Drehleiter und dem Schlauchwagen im Burhaversiel. Reetdachhaus durch Brandstiftung niedergebrannt.

Ein durch Brandstiftung gelegtes Feuer wütete in einer Dachgeschosswohnung eines Wohn- und Geschäftshauses in der Hafenstraße. Enorm hohe Temperaturen erschwerten diesen Einsatz.

Rauchentwicklung im Rathausturm durch Schwelbrand.

23. September 2003
Eine Frau verunglückte bei einem schweren Verkehrsunfall in Abbehausergroden.

September 2003
Helfer des Hochwassereinsatzes 2002 wurden in der Ftz Brake ausgezeichnet.

20. Oktober 2003
Ab sofort können alle sieben Ortswehren der Stadt Nordenham mittels eines Alarmkreises alarmiert werden.

25. Dezember 2003
Feuer in einem Dachstuhl in Einswarden.

2003
Im Jahr 2003 wurden im Stadtgebiet Nordenham 112 Einsätze gefahren. Die Ortswehr Nordenham wurde zu 104 Einsätzen alarmiert.

28. Mai 2004
Der Kamerad Rainer Görries wurde auf der Mitgliederversammlung zum Ortsbrandmeister gewählt.

Juni 2004
Nachbarliche Löschhilfe mit Drehleiter in Schwei. Bei einem Brand in einem Hotel konnten drei Männer gerettet werden.

 
   
StadtBM Ralf Hoyer, Neuer OrtsBM Rainer Görries, Alter OrtsBM Peter Bleckert, Stellv. OrtsBM Uwe Qualek

12. September 2004
Zwei Jugendliche wurden nach schwerem Verkehrsunfall in Esenshammergroden gerettet.

September 2004
Wohn- und Geschäftshaus in der Neptunstraße brannte aus.

Dezember 2004
Vier Personen wurden über die Drehleiter bei einem Treppenhausbrand an der Martin-Pauls-Straße gerettet.

2004
Das Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung wurde wieder aufgebaut.

Im Jahr 2004 wurden im Stadtgebiet Nordenham 130 Einsätze gefahren. Die Ortswehr Nordenham wurde zu 115 Einsätzen alarmiert.

2005
Beginn des Aufbaus des digitalen Sirenennetzes zur Warnung der Bevölkerung.

Januar 2005
Mehrere Einsätze durch schweren Sturm.

13. Januar 2005
Großer Festkommerz zum 100 jährigen Bestehen der Ortsfeuerwehr Nordenham.

Februar 2005
Dauereinsatz der Feuerwehr durch Orkan.

24. Juni 2005
Jubiläumsfeier: Orientierungsmarsch mit anschließender Disko für umliegende und befreundete Feuerwehren.

 
   
Tag der offenen Tür 2005 (100. Jubiläum)

25. Juni 2005
Jubiläumsfeier: Oldtimertreffen auf der Feuerwache.

26. Juni 2005
Jubiläumsfeier: „Tag der offenen Tür“ mit diversen Vorführungen und Ausstellungen. Die Besucherzahl wurde auf 2000 geschätzt.

August 2005
Ein Mann wurde nach einem schweren Verkehrsunfall aus seinem Fahrzeug gerettet.

20. September 2005
Dachgeschosswohnung in der Viktoriastraße (über der Gaststätte „Moin moin“) ausgebrannt. Ein Nachbarshund konnte gerettet werden.

November 2005
Feuer zerstörte Obergeschosswohnung in der Jedutenstraße.

Dezember 2005
Kesselbrand in einem Nordenhamer Industrieunternehmen in Friedrich-August-Hütte.

16. Dezember 2005
Orkan sorgte für Dauereinsätze der Feuerwehr. U.a. musste die Ortswehr ausrücken, um das große „Eiszelt“ auf dem Marktplatz zu sichern, welches schon teilweise eingestürzt war.

2005
Im Jahr 2005 wurden im Stadtgebiet Nordenham 122 Einsätze gefahren. Die Ortswehr Nordenham wurde zu 100 Einsätzen alarmiert.

13. Januar 2006
Neues Tanklöschfahrzeug 16/25 wurde in Dienst gestellt. Das alte Fahrzeug war mittlerweile 28 Jahre alt. Bei dem neuen Fahrzeug handelte es sich um einen Aufbau der Firma Schlingmann auf ein Mercedes-Fahrgestell.

 
   
TLF 16/25: Ausgemustert im Januar 2006

Februar 2006
In Einswarden stürzte ein Radlader um, dessen Fahrer schwer eingeklemmt wurde. Nur mit schwerem Gerät konnte dieser gerettet werden.

Nachbarliche Löschhilfe mit der Drehleiter in Rodenkirchen. Eine Dachgeschosswohnung brannte aus.

09. –13. April 2006
Mehrere Kameraden der Ortsfeuerwehr rückten erneut im Rahmen der Kreisfeuerwehrbereitschaft Wesermarsch zum Hochwassereinsatz an die Elbe aus. Einsatzort war Neu-Bleckede im Amt Neuhaus.

05. April 2006
Mann wird nach schwerem Verkehrsunfall in Moorsee gerettet.

16. April 2006
Die Ortswehr musste am Mittag des Ostersonntags zu einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus ausrücken.

Juni 2006
Diverse Hilfeleistungen nach Unwetter (Regen).

September 2006
Gesunkener PKW musste aus dem Großensieler Hafenbecken geborgen werden.

November 2006
Mehrere Einsätze der Feuerwehr nach Orkan.

Ende 2006

Grundüberholung der Metz DLK 23/12 beim Hersteller.

 

2006
Im Jahr 2006 wurden im Stadtgebiet Nordenham 175 Einsätze gefahren. Die Ortswehr Nordenham wurde zu 163 Einsätzen alarmiert.

18. Januar 2007
Dauereinsatz nach schwerem Orkan („Kyrill“). Unter anderen stürzte ein schwerer Ast einer Kastanie auf einen parkenden Zug am Bahnhof.

 
   
MTF: Ausgemustert im Juni 2007

02. Februar 2007
Zimmerbrand in der Viktoriastraße. Ein Mann und sein Haustier konnte unter schweren Atemschutz gerettet werden.

März 2007
Wiederaufnahme des zusätzlichen Übungsdienstes der Gefahrgutgruppe Nordenham.

03. Juni 2007
Obergeschosswohnung brannte zum zweiten Mal in diesem Jahr in der Viktoriastraße. Diesmal hatte der Bewohner allerdings vor dem Eintreffen der Feuerwehr die Wohnung verlassen können.

Juni 2007
Erneut Einsätze durch schweren Sturm.

28. Juni 2007
Neues Mannschaftstransportfahrzeug der Marke Ford wurde in Dienst gestellt. Insgesamt wurden fünf MTF´s im Stadtgebiet zugeteilt.

Juli 2007
Eine ältre Frau konnte über die Drehleiter vom Balkon einer brennenden Wohnung auf dem Marktplatz gerettet werden.

 
   
Stadtfeuerwehrtag 2007 auf der Feuerwache in Nordenham

10. August 2007
Schwerer Gefahrgutunfall im Stadtteil Einswarden: Bei einem großen Industrieunternehmen traten Salpetersäure und Natronlauge in einer Produktionshalle aus. Es entstanden Nitrose Gase, die durch die Ablüftung auch freigesetzt wurden. Zur Unterstützung wurde der Umweltzug des Landkreises Wesermarsch alarmiert.

14. August 2007
Nachbarliche Löschhilfe mit Drehleiter in Elsfleth. In einem Industrieunternehmen, das Verpackungsmittel herstellte, ist eine Lagerhalle von ca. 1000 m2 niedergebrannt.

08. September 2007
Nachbarliche Löschhilfe mit Drehleiter und Schlauchwagen bei einem Großbrand in Klein-Tossens. Ein Stallgebäude eines Bauernhofes brannte nieder. Einige von den darin befindlichen Kälbern verbrannten. Das angrenzende Wohngebäude konnte trotz der schlechten Wasserversorgung gehalten werden.

09. September 2007
Dachstuhlbrand eines Mehrfamilienhauses in der Viktoriastraße. Zuvor brannte in diesem Jahr bereits zwei Mal eine Wohnung in dem selben Gebäude.

11. November 2007
An der Sarver Straße in Abbehausen brannte ein am Wohnhaus angrenzendes Stallgebäude. Ein Übergreifen der Flammen auf das Wohngebäude konnte verhindert werden.

November 2007
Sturmtief sorgte für mehrere Einsätze der Feuerwehr.

31. Dezember 2007
Schwerer Verkehrsunfall am Silvestermorgen in Moorsee: Ein Kleinwagen schleuderte seitlich gegen einen Baum und rutschte in einen wasserführenden Straßengraben. Zwei Kinder konnten von der Rücksitzbank gerettet werden. Für die Mutter (Fahrerin) kam jede Hilfe zu spät.

2007
Im Jahr 2007 wurden im Stadtgebiet Nordenham 140 Einsätze gefahren. Die Ortswehr Nordenham wurde zu 112 Einsätzen alarmiert.

01. Februar 2008
Schwerer Verkehrsunfall mit Todesfolge auf der Bundesstraße 212, Ortsumgehung Nordenham.

15. März 2008
Brandstiftung: Nachdem im Stadtgebiet mehrere Müllbehälter brannten, wurde am Strand eine Strandbude durch Feuer zerstört.

April 2006 – März 2008
Brandstifter hielt mit vielen Kleinbränden, vorzüglich an Wochenenden, die Ortswehr auf Trab.

Mai 2008
In einem Industrieunternehmen im Stadtgebiet trat eine geringe Menge eines radioaktiven Stoffes aus.

16. Juni 2008
Erneuter Großbrand auf dem leerstehenden Gestüt „Drachenfels“ im Esenshammer Oberdeich. Diesmal brannte der südliche Trakt. Ein Übergreifen auf den mittleren Trakt (das alte Wohngebäude) konnte wieder verhindert werden.

08. Juli 2008
Ein 19 Jähriger verunglückte mit seinem PKW auf der Martin-Pauls-Straße. Seine Leiche musste von der Ortswehr freigeschnitten werden.

13. August 2008
Schwerer Verkehrsunfall auf der B212 in Hoffe: Nach einem Frontalcrash musste eine Person auf der Rücksitzbank eines Kleinwagens freigeschnitten werden, bevor der tote Fahrer geborgen werden konnte.

17. September 2008
Feuer im Dachstuhl der leerstehenden „Villa Eilers“ in der Friedrich-Ebert-Straße.

18. Oktober 2008
Großbrand im Havendorferberg: Eine große mit Stroh und Heu gefüllte Lagerhalle brannte. Ein Übergreifen auf Nebengebäude konnte verhindert werden. Ebenfalls verhindert werden konnte ein Übergreifen der Flammen auf abgestellte landwirtschaftliche Maschinen in der Halle.

07. November 2008
Schwerer Verkehrsunfall auf der B212: Zwei LKW´s stießen frontal zusammen. Ein verletzter Fahrer musste von der Feuerwehr mit schwerem Gerät befreit werden.

22. November 2008
Wohnungsbrand in der Bahnhofstraße. Ein bereits bewusstloser Bewohner wurde von der Ortswehr unter schwerem Atemschutz aus seiner brennenden und stark verrauchten Wohnung gerettet.

17. Dezember 2008
Feuer im 8. Obergeschoss des Rathausturmes: Die Heizungsanlage hatte durch einen technischen Defekt Feuer gefangen.

2008
Im Jahr 2008 wurden im Stadtgebiet Nordenham 130 Einsätze gefahren. Die Ortswehr Nordenham wurde zu 113 Einsätzen alarmiert.

08. Januar 2009
Gefahrgutunfall im Stadtteil Einswarden: Es liefen nach einem Verkehrsunfall zweier Tankwagen ca. 1000 Liter 150 0C heißes Bitumen aus.

20. Januar 2009
Schwerer Verkehrsunfall auf der Martin -  Pauls – Straße. Ein 18 jähriger Fahrer wurde in seinem Fahrzeug  eingeklemmt. Er erlag später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.

25. Januar  2009
Feuer im umgebauten Stallgebäude des „Haus Hansing“.

13. Februar 2009
In der Königsfelder Straße brannte ein Schuppen in voller Ausdehnung, der genau an einem Wohnhaus gebaut war. In diesem Schuppen befanden sich drei Gasflaschen, von denen eine durch die hohen Temperaturen bereits abzischte.

28. März 2009
Die Verbandversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Wesermarsch tagt in der Feuerwache Nordenham. Bereits am Vorabend wurde die Kreisjugendfeuerwehrversammlung abgehalten.

31. März 2009
Eine Person stürzte in der Nacht auf den 31.März in das Großensieler Hafenbecken und versank im tiefen Schlick. Er wurde von der Ortswehr gerettet, bevor das Wasser auflief.

02. April 2009
Schuppenbrand in der Nordstraße. Wieder zischte eine Gasflasche auf Grund der hohen Flammenbeaufschlagung ab.

03. April 2009
Gefahrgutunfall im Stadtteil Einswarden: In einem Industrieunternehmen lief Salzsäure aus. Dieser Einsatz wurde von der Gefahrgutgruppe Nordenham, zusammen mit der zuständigen Werkfeuerwehr, abgearbeitet.

 

07. April 2009
Bei der Midgard brannte der Maschinenraum eines großen Kranes. Der Einsatz gestaltete sich auf Grund der Höhe, Rauchentwicklung und großen Hitze als sehr schwierig.

Am Abend musste die Ortswehr erneut ausrücken, um mit der Drehleiter und dem Schlauchwagen nachbarliche Löschhilfe in Tossens zu leisten.

 
   
Kranbrand bei der Midgard

08. Juni 2009
Arbeitsunfall in einem Nordenhamer Unternehmen: Eine Frau wurde mit der Hand in einer Maschine eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden.

30. April 2009
Kamerad Olaf Schneider wurde stellvertretender Stadtbrandmeister.

18.-20. Juni 2009
Ausgedehnter Flächenbrand auf der Vogelschutzinsel „Mellum“ (Gemeinde Butjadingen): Neben anderen Ortswehren aus dem Landkreis Wesermarsch unterstütze auch die Ortswehr Nordenham die Löscharbeiten. Hier gestaltete sich  die Einsatzbewerkstelligung äußerst schwierig, da auf der Insel kein Löschwasser zur Verfügung stand, so dass der Brand mit Feuerpatschen bekämpft werden musste. Da keine Landverbindung zur Insel bestand, mussten die Einsatzkräfte von Booten aus zur Insel waten oder wurden zum späteren Zeitpunkt aus per Hubschrauber eingeflogen. Löschhilfe aus der Luft gab es zu einem späteren Zeitpunkt...

 
 

08. Juli 2009
Dauereinsatz für die Ortswehr, nachdem ein Sturzregen die Innenstadt und einige Keller unter Wasser setzte.

25. September 2009
Schwerer Betriebsunfall in einem Nordenhamer Industrieunternehmen. Ein Mitarbeiter geriet mit den Beinen in eine Förderanlage und musste von der Feuerwehr mit schwerem Gerät befreit werden.

28. September 2009
Auf der Bahngleise beim Treuenfelder Weg musste die Leiche eines jungen Mannes geborgen werden, nachdem dieser von einem Regionalzug erfasst wurde.

12. Dezember 2009
Gefahrguteinsatz: In einem Nordenhamer Industrieunternehmen trat Chlorgas in einem geschlossenen Raum aus.

Am Abend musste die Ortswehr zu einem Dachstuhlbrand nach Einswarden ausrücken. Eine ehemalige Schlachterei brannte vollständig aus. Das angrenzende Wohnhaus konnte gehalten werden.

20. Dezember 2009
In der Karlstraße brannte der Anbau eines Wohnhauses. Ein Übergreifen der Flammen konnte verhindert werden.

2009
Im Jahr 2009 wurden im Stadtgebiet Nordenham 178 Einsätze gefahren. Die Ortswehr Nordenham wurde zu 150 Einsätzen alarmiert.

26. Mai 2010
Tierrettung im Stadtgebiet. Zwischen der Midgard und NSW versank ein Reh im Schlick der Weser. Die Ortswehr befreite das Tier aus seiner misslichen Lage und übergab es einen Tierarzt.

04.-06. Juni 2010
Zusammen mit den Ortswehren Abbehausen und Phiesewarden veranstaltete die Ortswehr Nordenham ein Übungswochenende auf dem Standortübungsplatz der Bundeswehr in Garlstedt.

24. Juni bis 03. Juli 2010
Auf dem Gelände des „Schulzentrum am Luisenhof“ und einer dahinter liegenden Wiese wurde das 17. Bezirkszeltlager des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes ausgerichtet.

02. September 2010
Großbrand bei der Midgard in Blexen: Es brannte ein Teil der Dachkonstruktion von einer sehr großen Lagerhalle. Die Löscharbeiten gestalteten sich Aufgrund der schlechten Löschwasserversorgung und der Höhe der Halle als äußerst schwierig.

2010
Im Jahr 2010 wurden im Stadtgebiet Nordenham 142 Einsätze gefahren. Die Ortswehr Nordenham wurde zu 121 Einsätzen alarmiert.

01. Februar 2011
Tödlicher Arbeitsunfall bei der Midgard in Nordenham. Die Ortsfeuerwehr unterstützte bei der Bergung.

19. März 2011
Tödlicher Verkehrsunfall im Abbehausergroden: Der junge Fahrer verbrannte bis zur Unkenntlichkeit in dem PKW. Seine Leiche musste von der Feuerwehr befreit werden.

31. März 2011
In der Großensieler Straße brannte ein Schuppen, der direkt an einem Mehrfamilienhaus gebaut war, nieder. Das Wohngebäude konnte gehalten werden.

13. April 2011
Gründung der Kinderfeuerwehr Nordenham.

03.-05. Juni 2011
Wieder veranstaltete die Ortswehr Nordenham ein gemeinsames Übungs-wochenende mit den Ortswehren Abbehausen und Phiesewarden auf dem Standortübungsplatz der Bundeswehr in Garlstedt.

13. Juni 2011
Wohnungsbrand in der Herbertstraße: In der Nacht zu Pfingstmontag brannte eine Küche eines mehrparteien Wohn- und Geschäftshauses in voller Ausdehnung. Der bewusstlose Mieter wurde unter schwerem Atemschutz gerettet und kam mit lebensgefährlichen Verletzungen in das Krankenhaus.

16. Juli 2011
Der Kamerad Christian Stahl wurde im Februar von der Mitgliederversammlung zum stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt, vom Stadtrat bestätigt und eingesetzt.

24. Juli 2011
Schwerer Verkehrsunfall in Seefeld: Ein junger Fahrer prallte mit seinem Kfz gegen eine massive Gebäudewand. Das Fahrzeug begann zu brennen, wurde aber rasch von Ersthelfern gelöscht. Da der Leichnam sehr schwer eingeklemmt war, entschied man sich, diesen bei der Abschleppfirma in Nordenham zu bergen. Dies wurde dann von der Ortswehr vollzogen.

10. August 2011
Auf dem Übungsdienst der Gefahrgutgruppe wurde die neue Gasspürtechnik in Betrieb genommen.

17. August 2011
Gefahrguteinsatz in einem Nordenhamer Industrieunternehmen: Es traten Nitrose Gase aus. Zum Anfang wurde ein Mitarbeiter vermisst. Dieser wurde aber ohne Personenschaden im Freien aufgefunden. Die neue Gasspürtechnik kam erstmals zum Einsatz.
Während des Einsatzes liefen zwei weitere Einsätze im Stadtgebiet auf.

31. Oktober 2011
Erneuter Gefahrguteinsatz in einem Nordenhamer Industrieunternehmen…

17. November 2011
Brandeinsatz an der Stadtgrenze zu Butjadingen (Schweewarden). In einem landwirtschaftlichen  Betrieb brannte der Stall. Ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus konnte verhindert werden.

31. Dezember 2011
Turbulenter Beginn der Silvestersicherheitswache: Bei einem Entstehungsbrand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses wurden drei Personen durch Rauchgase leicht verletzt. Noch während der Löschzug einrücken konnte, brannte im Innenstadtbereich eine Hecke.

2011
Im Jahr 2011 wurden im Stadtgebiet Nordenham 147 Einsätze gefahren. Die Ortswehr Nordenham wurde zu 129 Einsätzen alarmiert.

05. Januar 2012
Mehrere Einsätze durch Orkan…

05. Februar 2012
In der Innenstadt brannte eine Bäckerei.

14. März 2012
Ein neuer Kommandowagen wurde in Dienst gestellt. Es handelte sich um einen Audi A4 – Avant.

01. Juni 2012
Der Kamerad Christian Stahl wurde im Februar von der Mitgliederversammlung zum Ortsbrandmeister gewählt, vom Stadtrat bestätigt und eingesetzt. Als Stellvertreter rückte der Kamerad Rolf Kutschenreuter nach.

31. Juli 2012
Die Feuerwehren des Landkreises Wesermarsch wurden zur Großleitstelle nach Oldenburg aufgeschaltet. Die Leitstelle Wesermarsch stellte den Betrieb ein.

02. August 2012
Erneute Tierrettung zwischen den Firmen NSW und Midgard. Wieder musste ein Reh aus dem Schlick gerettet werden.

Ortsbrandmeister seit Bestehen:

Mumm, A. Hansing, Jakobsen, E. Böning, W. Tiarkr, K. Diekmann, G. Gerdes, Krause, Harries, Hillebrand, Gustav Emmert, Hermann Janßen, Jupp Jekel, Karl - Heinz Ulrich, Hein Rieken, Anton Wenzel, Herbert Fritsch, Otto zur Mühlen, Gerold Jürgens, Peter Bleckert, Rainer Görries, Christian Stahl